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1. Was ist Chan Mi Gong?

 

Chan Mi Gong basiert auf alten Übungstraditionen des chinesischen Buddhismus, vorwiegend auf zwei Schulen: der Chan-Schule und der Mi-Schule. Der Kern des Chan Mi Gong ist die Wirbelsäule als zentraler Energiekanal mit ihren sanften, wellenartigen Bewegungen – den Basisübungen. Dadurch werden Verspannungen gelöst, die Beweglichkeit gefördert, alles fliessend in Verbindung gebracht und so die Körperenergien ausgeglichen und reguliert.

Bedeutung des Namens:

„Chan“ verweist auf die Herkunft des Chan Buddhismus und beinhaltet Meditation und Sammlung des Geistes. Versenkung – und gleichzeitig offene Weite. Yin und Yang sind ausgeglichen und fliessen zusammen. Alle dualistischen Unterscheidungen sind aufgehoben.

 

„Mi“ bedeutet im Chinesischen geheim, verweist auf die Schule des Mi Jiao. Die Mi-Schulen arbeiten vor allem mit freien Formen, geistigen Kräften wie Visualisationsübungen in Verbindung mit der Atemführung sowie Mantren- und Mudreneinsatz.

 

 „Gong“ weist auf „Arbeit/regelmässiges Üben/Kultivieren“ hin.

 

Ursprung des Chan Mi Gong:

Liu Han Wen (1921 – 2004) stammt aus einer Familie, in der Chan- und Mi Tradition, wie auch Heilkünste des Daoismus an ihn weitergegeben wurden. Sein Vater war Arzt und wie sein Urgroßvater und Großvater ein angesehener Meister des Mi Jiao. Seine Tante Liu Su Lan, war eine große daoistische Meisterin. Aus dem über viele Generationen erhaltenen Wissen seiner Familie entwickelte Liu Han Wen seine eigene Methode. Er systematisierte diese alten Übungen und machte sie 1984 unter dem Namen Chan Mi Gong bekannt.

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